Saturday, January 2, 2016

Buon Anno...das hier ist Nr. 500...

Jawoll, Eintrag Nummer 500 als erster in diesem Jahr! Ich hoffe alle sind gut ins neue Jahr gekommen und trotzen jetzt erfolgreich der Kälte. Temperaturen von knapp über Null sind jetzt auch in Italien angekommen. Ziemlich genau an Silvester hat es uns erwischt und auf dem Heimweg in den frühen Morgenstunden poppte auf einmal die Warnmeldung im Auto auf "3 Grad - Achtung, Straßenglätte"! Hoppla! Nun gut, wir sind wirklich verwöhnt gewesen was das Wetter von Oktober an angeht, deswegen können wir uns jetzt nicht ernsthaft beklagen, aber ich persönlich hätte nichts dagegen gehabt, wenn der Winter weiterhin so mild geblieben wäre.
So oder so, der Jahresanfang liegt bereits hinter uns. Wie in den Jahren zuvor hatte ich den Eindruck, dass die letzten Stunden des Jahres noch einmal schneller vergingen als die vorherigen. So vieles hatte ich noch erledigen wollen, gerade im Haushalt, aber faktisch kam ich am 31. zu nicht mehr als zwei Gassitouren, einem schnellen Mittagessen, einer möglichst gründlichen Autoreinigung und dann der Vorbereitung für den Abend.
Meine bessere Hälfte war noch bis 18 Uhr im Shop und kaum war er zu Hause, mussten wir auch schon wieder los um rechtzeitig um 21 Uhr in Pisa zur Party zu sein. Wir waren nicht rechtzeitig da, so absurd das klingt. Zuerst holten wir eine Freundin in Genua ab, brachten dann Ludwig zu den Schwiegereltern nach Massa, holten da ebenfalls einen Freund ab und dann ging es auf direktem Weg nach Pisa. Eigentlich kein Thema, aber wir waren alle so in Gespräche vertieft, dass wir die Ausfahrt "Pisa Centro" verpassten und es nicht einmal merkten, bis wir uns irgendwann wunderten, dass die Straßenschilder nur noch Livorno ankündigten.
Dann wurd es chaotisch. Das GPS konnte sich auf keine Strecke festlegen und irgendwie fuhren wir mit der Kirche ums Dorf, teils über Feldwege und gerieten uns auch noch in die Haare was den Umweg und den Schuldigen anging. Eine halbe Stunde kostete uns diese Unachtsamkeit  und als wir schließlich ankamen, war die Stimmung erst einmal im Keller. Glücklicherweise war die Party schon im Gange und man schenkte uns erst einmal einen Rotwein ein um uns aufzumuntern und dann ging es auch gleich an den ersten Gang, denn mit dem Essen hatte man noch auf uns gewartet.
In Windeseile war Mitternacht da und wie letztes Jahr auch gab es danach automatisch Karaoke. Letztes Jahr hatten wir drei Profis unter den Sängern, dieses Jahr immerhin zwei und somit überließ man denen die musikalische Untermalung des Abends, während der Rest sich aufs Filmen beschränkte und das üppige Buffet abgraste.
Es war 6:30 ehe wir wieder zu Hause ankamen. Losfahren, Freund raus, Hund rein, Kaffee auf der Autobahn, Freundin raus und schließlich ins Bett kostete erneut rund drei Stunden, in denen wir alle möglichen spirituellen Themen durchkauten, die uns in den Sinn kamen. Ein schöner und befruchtender Abend...





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