Friday, March 13, 2015

Von Mimosen und Sternen...

"We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars" sagte Oscar Wilde. Und in der Tat ist der Blick in den Nachthimmel ganz besonders schön, wenn man draußen in der Natur ist. Ich hab mir zur spirituellen Aufgabe gemacht bei den Gassitouren meine Umgebung genau zu betrachten und dabei auch wertzuschätzen, wie schön sie eigentlich ist und was man alles an Details erkennt, wenn man nur mal genauer hinsieht. Tagsüber ist es der Blick auf Berge und Tal, Häuser, Farben und Pflanzen, nachts ist es der Sternenhimmel. Gestern Abend waren wir völlig fasziniert vom Sternenhimmel. Er war übersäht mit Sternen. Einer strahlte ganz besonders hell und ich tippte frei von der Leber weg auf Sirius. Mit einer wirklich tollen Astro-App hatte meine bessere Hälfte innerhalb kürzester Zeit ein Abbild des aktuellen Himmels auf dem Display und nein, Sirius war es nicht - Sirius war etwas tiefer am Horizont zu sehen. Der hellste Punkt, den ich gemeint hatte, das war tatsächlich Jupiter! Unglaublich. Und wir sahen ihn mit bloßem Auge und das ausgerechnet jetzt, wo auch aus astrologischer Sicht das Jupiterjahr beginnt. Herrlich!
Tagsüber hatte ich mir seit dem Internationalen Frauentag mal vorgenommen, nach Mimosenbäumen in der Umgebung Ausschau zu halten. Mir war nämlich aufgefallen, dass es hier Mimosen gab. Aber mir war nicht aufgefallen, dass so unzählige Bäume tatsächlich in den Nachbargärten stehen! Mit geschärftem Blick und Kamera in der Hand fand ich seitdem heraus, dass allein sieben auf der Gassistrecke stehen. Leider immer außer Reichweite, um testen zu können, ob sich die Blätter tatsächlich einrollen, sobald man sie anfasst. Aber für Fotos hat es gereicht:







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