Sunday, March 22, 2015

Noch ausstehende Fragen I

Ich nutze meinen Geburtstag um mich den Fragen zu widmen, die sich in den letzten Wochen angesammelt haben :)

Bedanken möchte ich mich erstmal für das umfassende Interesse, das sich durch die Fragen und Rückmeldungen gezeigt hat! Ihr könnt eure Fragen und Kommentare auch unter die jeweiligen Beiträge posten, dann haben auch die anderen was davon, aber natürlich freue ich mich auch über eure Mails. Es waren immer wieder Fragen über meinen Hund dabei. Vor einer Woche ist er von einem Pitbull angegriffen worden, aus dem Nichts heraus. Er wurde in die Augenbraue gebissen, konnte dann aber die Lage in den Griff bekommen und hat sich gewehrt wie ein Held. Er hat den Pitbull erst am Nacken und dann am Hals gepackt und mehrfach auf den Boden aufschlagen lassen, so dass dieser bald ziemlich benommen war. Dessen Herrchen hat sofort zugesagt den Tierarzt zu zahlen und auch von den anwesenden Nachbarn sofort unzählige Vorwürfe zu hören bekommen. Ich bin froh, dass es glimpflich ausgegangen ist. Ein Pudel oder jeglicher kleiner Hund hätte sich nicht wehren können und wäre mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit dabei getötet worden. Ludwig ist natürlich ein Held. Sein Name bedeutet "glorreicher Krieger" und sein Charakter passte vom ersten Moment an zu ihm. Er hatte keine Angst und er wusste sofort, was er zu tun hatte, das war furchterregend, aber dennoch erleichternd zu beobachten gewesen. Seitdem hat er unter den Nachbarn viele Fans gewonnen - "das ist der Hund, der den Pitbull besiegt hat!" - und man brachte ihm Leckerlis und viele Komplimente. Die Augenbraue wurde sogleich genäht, am nächsten Tag war alles geschwollen und seitdem hat er den Spitznamen "Mike Tyson" weg. Aber ein echter Held trägt's mit Fassung, auch wenn ihn die Augenbraue schon genervt haben muss, zumal sie auch zu jucken scheint und ihm das Auge halb verdeckt hat. Es wird aber sehr wahrscheinlich wieder vollständig abheilen und seinem Ego hat der Kampf einen ziemlichen Push gegeben. Seitdem finde ich ihn anmaßender insgesamt. Wenn er andere Hunde hört, geht er jetzt noch schneller auf seinen Aussichtsposten und gibt seinen Kommentar ab und überhaupt hat sein Sieg ihn wohl auch gefühlsmäßig zum Herrscher über den ganzen Ort gemacht.
Ich komme nun auch besser mit Ludwig klar. Etwas hat sich getan und ich nehme ihn häufiger auf Gassitouren raus und gleichzeitig geht er nun auch entspannter an der Leine und zerrt nicht mehr wie ein Wahnsinniger. Vielleicht liegt es an den vermehrten Touren, vielleicht an seinem Alter, dass sich das so verändert hat, aber es ist eine ganz andere Beziehungsqualität zwischen uns. Auch wenn er nur ganz wenige Stunden in einer Hundeschule hatte, hat sich das Thema mittlerweile erledigt. Ich kann gut mit ihm kommunizieren, er akzeptiert mich als Führerin und macht damit weitere Trainingsstunden überflüssig. Und was mich auch freut: ich habe jetzt sogar eine Dogsitterin gefunden, eine Deutsche, die ich persönlich kenne und der ich vertrauen kann. Das nimmt viel Druck von mir, da einer der Problempunkte beim Auszug der Schwiegereltern der war, dass nun der Hund hin und wieder von Dritten betreut werden muss.

Und es gibt immer wieder Fragen zum Coaching. Da ich an so vielen Dingen parallel sitze, weiß ich, dass das Coaching nicht innerhalb der nächsten Wochen wirklich angeboten werden kann. Zu denjenigen, die sich für Seminare o.ä. interessieren, kann ich als grobe Angabe sagen, dass es sicherlich nicht vor September soweit sein wird. Ich verwende noch sehr viel Zeit auf meine eigene Entwicklung, d.h. ich muss diese Entwicklung selbst auf einem Stand haben, von dem aus ich rückblickend erkennen und benennen kann, was es war, das mir geholfen hat und welche Lehre ich daraus formulieren kann. All das muss dann auch methodisch, didaktisch, pädagogisch etc. aufbereitet werden, es muss eine in sich stringente Logik haben, denn halbe Sachen finde ich jetzt persönlich unprofessionell.
Ich habe mir aber bereits vorgenommen ebenfalls ca. ab September mit Webinaren anzufangen. Das sind Onlineseminare, denen ihr übers Internet beiwohnen könnt. Einige werden kostenlos sein, andere wird es mit Teilnahmegebühr geben. Vielleicht gebe ich auch das eine oder andere Sprachwebinar, womöglich auch eines mit pädagogischen Inhalten. Und dann eben auch welche zum Umgang mit Lebenskrisen. Aber wie gesagt, sicherlich nicht vor September und ich werde dazu auf jeden Fall auch hier im Blog etwas schreiben, wenn es soweit ist.

Immer wieder fragen mich auch Leser, ob ich einen klassischen Job suche. Klassisch in dem Sinne, dass ich mich einstellen lassen will und dann für einen Chef arbeite. Nein, das kann ich ganz klar verneinen. Ich kenne mich inzwischen gut genug um mit Gewissheit sagen zu können, dass mir so etwas nicht liegt. Ich bin dabei nämlich nicht mal gut. Um volle Leistung geben zu können, muss ich alleine arbeiten. Ja, das bringt Unsicherheiten mit sich, aber auch Freiheiten und darüber hinaus auch Umstände, dass ich wirklich alles geben kann. Aktuell arbeite ich freiberuflich, ich biete also Leistungen an, die gebucht werden können. Dann arbeite ich zwar auch FÜR den Kunden in dem Moment, aber jede Arbeit ist eine Dienstleistung, also arbeitet man immer FÜR jemanden, nur eben nicht UNTER jemandem. Wer sich etwas mit Astrologie bzw Typen auskennt, der kann sicher nachvollziehen, dass ich als Widder auch schon von meiner Veranlagung eher zur Selbstständigkeit neige. Ich gehe auch soweit zu sagen, dass ich lieber weniger einnehme, aber dafür frei arbeiten kann, als dass ich mehr verdiene und das auf unfreie Art und Weise. Mein Ziel ist es aber gerade durch meine Freiheit so viel besser zu sein als früher, dass ich am Ende des Tages sogar noch wesentlich mehr verdienen werde als ich das unfrei getan habe. Ganz abgesehen von der Lebensqualität durch die Selbstbestimmung, die ich wirklich für kein Geld der Welt eintauschen würde. Aber zu diesen Themen werde ich dann irgendwann nochmal im Rahmen des Coachings etwas sagen.



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