Friday, January 30, 2015

Zwischenbilanz? Positiv...

Ein paar Reflexionen über den Januar, den ich aus organisatorischen Gründen heute als abgeschlossen sehe. Zwischenbilanz? Positiv, eindeutig. Ich habe mir für das Jahr überaus viel vorgenommen, zu viel natürlich, aber um 100% zu erreichen, muss man 120% anpeilen, das weiß ich ja. Der Januar war zum Januar vor einem Jahr kein Vergleich; ich sehe sehr deutlich, wie viele Meter seitdem zurückgelegt worden sind und auch wenn ein Jahr eine sehr lange Zeit sind, gibt es doch erstaunlich viele Menschen, die sich sprichwörtlich keinen Zentimeter weiter bewegt haben. Die völlig stagniert sind. Die vielleicht nicht mal das Bedürfnis haben sich weiter zu bewegen oder aber nicht wissen, wie. Für die letzteren arbeite ich gerade an einem noch recht neuen Projekt, einem Coachingsystem, das ich seit Spätherbst nun am vorbereiten bin und das bereits existiert, aber noch zu sehr im Zustand einer Ursuppe, als dass man es bereits treffend beschreiben könnte. Ich war den Januar über alles andere als untätig, was dieses Projekt angeht und muss sagen, dass es mehr Leidenschaft in mir geweckt hat als alle meine anderen Projekte. Ich habe mich auch wieder angemessen viel mit Fremdsprachen beschäftigt, auch wenn ich mich diesen Monat auf Englisch und Italienisch beschränkt habe, da diese in meinem privaten und beruflichen Alltag essenziell sind. Ich freue mich auch sehr über den neu begonnenen Integrationskurs, der mich auf jeden Fall bereichert hat und weiterhin bereichern wird.
Dann geht es auch im privaten Umfeld weiter vorwärts. Die Schwiegereltern suchen tatsächlich, wirklich und ehrlich eine eigene Behausung! In der Heimat, aber immerhin: sie wollen ausziehen. Das bedeutet einen Lichtstreif am Horizont und ich hoffe, dass sich diese Veränderung schleichend einstellen wird, denn ohne Schwiegereltern bedeutet das auch, dass ich den kompletten Haushalt am Hals haben werde und auch kein Hundesitter mehr da sein wird. Das bedeutet eine durchaus gravierende organisatorische Veränderung, die nicht von jetzt auf gleich da sein sollte, auch wenn sich die Atmosphäre im Haus sicherlich schlagartig verbessern wird.
Sehr glücklich bin ich auch über Fortschritte mit Hundesohn Ludwig. Was war ich immer unsicher gewesen mit ihm, wenn ich mit ihm rausgegangen bin und das auch zu Recht. Aber etwas hat sich getan. Auf einmal war ich sicher genug, um ihn zu jeglicher Tages- und Nachtzeit auf eine Gassitour nach draußen zu nehmen. Egal ob er zerren würde oder auf einen anderen Hund trifft, ich war mir sicher, dass ich mit der Situation klarkommen würde. Und so war es dann auch. Was für ein Unterschied, wenn man ohne Magenschmerzen eine Gassitour antritt! Inzwischen gehe ich mindestens 4x am Tag eine unterschiedlich lange Runde mit ihm. Für mich ist das ein konstantes kostenloses Workout an der frischen Luft, in der belebenden Sonne, eine willkommene Abwechslung zur Schreibtischarbeit. Und Ludwig ist seitdem so viel ausgeglichener! Er hat so viel Bewegung, dass er gar nicht mehr auf die Idee kommt an der Leine zu zerren. Also das ist es gewesen! Er brauchte einfach nur mehr Sport...und natürlich ist er mit seinen fast drei Jahren auch reifer geworden. Wir kennen nun so viele verschiedene Strecken, dass wir für jede Tour einen anderen Weg nehmen können und dann haben wir noch den Garten mit seinen rund 200qm, der eine neue Spielwiese geworden ist. Durch die Hanglage wird sich da mit Freude gewälzt und gerollt und dann wird wieder gesprintet und einen höchst glücklichen Hund kann man dann wieder nach Hause nehmen. Gestern haben wir dann ein weiteres, großes, angepeiltes Ziel erreicht: eine komplette Runde hier ums Tal herum. Eine Strecke von einer guten Stunde, die ich mit meinem Hund immer als unmöglich angesehen hatte. Wir haben sie gemacht und wir haben sie ohne Zwischenfälle gemacht. Auch das ein enormer Push des Glücksgefühls.
Und es kamen auch die Freizeitunternehmungen nicht zu kurz diesen Monat. Während im letzten Jahr alles irgendwie um die Arbeit herum gruppiert war, ist ein neues Privatleben auch ein Zeichen des persönlichen Aufschwungs: Konzert, Freizeitpark, Motorradtouren, Shoppingcenter und rund zehn Filmabende sind eine tolle Bilanz für vier Wochen. Die Lebensqualität hat sich eindeutig um eine Stufe erhöht. Das motiviert weiterhin! Der Designshop hat statt angepeilter hundert Prints bereits über hundertvierzig Prints bekommen, dabei glaubte ich anfangs nicht mal, dass hundert realistisch machbar wären, aber da hatte ich klar meinen Ehrgeiz unterschätzt.
Der Februar wird wieder einen Schwerpunkt benötigen: mein Kinderbuch. Dann das Coaching und die Sprachen und ich habe auch wieder ein paar Seminare im Angebot, die im Februar losgehen werden. Worauf ich gerade am meisten stolz bin? Auf die Disziplin, die immer noch ein Neuland ist nach all den Jahren des "Phlegmatismus"!



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