Thursday, December 4, 2014

Die letzte Runde ist eingeläutet...

...des Jahres natürlich! Und so will bei mir noch keine ruhige Stimmung mit Müßiggang und Weihnachtsvorbereitungen aufkommen. Dabei habe ich die Beleuchtung schon seit Anfang November aufgehängt und liebe es seitdem den ganzen Tag bei Lichterketten am Schreibtisch zu sitzen und zu arbeiten. Den ganzen Tag? Gut, da sind noch die Gassitouren, die mich nach draußen zwingen und das ist auch gut so, denn die Luft da draußen ist gerade eisekalt und wunderbar frisch. Eine angenehme Durchlüftung fürs Oberstübchen, von dem jetzt noch mal richtig viel verlangt wird. Von wem? Von mir natürlich, denn ich habe mich jetzt zum Jahresende noch mal zum knallharten Boss meiner Selbst entwickelt und lasse keine vorgetäuschte Müdigkeit und andere Ausreden zu.
Welch passender Zufall, dass nun auch die Schwiegereltern wieder zurückgekehrt sind. Ja, nach genau sechs Wochen standen sie einige Tage früher als angekündigt auf der Matte und waren froh wieder "daheim" zu sein. Mit dieser Freude standen sie allein da, was kann man auch anderes erwarten und ja, ihre Rückkehr nahm mir erst mal jeglichen Wind aus den Segeln. Ich brauchte drei Tage, ehe ich wieder auf der Spur war und mich auf meine Aufgaben konzentrieren konnte. Unnötig zu erwähnen, dass es schon wieder viel Streit und viel Chaos gegeben hat, aber wie man es auch dreht und wendet: in dieser intensiven Phase vor Jahresende gebe ich zu, jetzt gerade seit ganz wenigen Tagen und auch nicht uneingeschränkt froh zu sein, dass ich den Haushalt nicht mehr zu erledigen habe. Das würde ich zeitlich gar nicht hinbekommen. Okay, er läuft nicht so wie ich es gerne hätte und okay, es nervt mich wahnsinnig, wenn im Haus so viel Treiben ist und immer irgendwer das Bad blockiert, aber es erlaubt mir mich noch mal mit aller Intensität der Arbeit zu widmen. Und auch wenn meine Schwiegereltern nicht ganz verstehen, was ich hier eigentlich den lieben langen Tag so tue, so respektieren sie dennoch, dass ich schwer beschäftigt bin und deswegen nicht gestört werden darf. Dann gibt es ein fertiges Mittagessen und Abendessen serviert und morgens sogar frischen Kaffee. Und dann muss ich das Ego mit der Kröte halt mal schlucken und mich auf das Wesentliche konzentrieren, denn ärgern über die Umstände kann ich mich auch im Januar noch. Oder schauen, welche Veränderungen man herbeiführen kann. Denn diese leistungsstarke Phase kann ich jetzt prima gebrauchen, wo ich noch ganz spontan ein intensives Coaching eingeschoben habe und drei Deadlines berücksichtigen muss. Mit ein paar Bedenken hatte ich schon Ende November meinen Stand in allen vier Fremdsprachen überprüfen lassen und voller Freude das Ergebnis bekommen, dass ich meine Ziellevels in allen vier Sprachen schon erreicht hatte, wobei Italienisch der einzige Wackelkandidat gewesen war, wo es ziemlich knapp nur ausgereicht hat. Deswegen überlege ich noch, ob ich diesen Monat überhaupt noch Französisch und Niederländisch anschauen sollte, oder ob es nicht wichtiger wäre nur Italienisch zu machen und die eingesparte Zeit dann zB auf mein Kinderbuch zu verwenden. Ich werde es mal auf mich zukommen lassen. Jetzt erstmal den gefühlt 50. Kaffee heute und wieder an den Schreibtisch. Forza! Forza! Forza! Ah, bevor ich es vergesse: ja, wir haben endlich unseren Garten für uns! Nach all der Warterei! Hurra!



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