Thursday, September 4, 2014

Der Zauber des Augenblicks...

...und dann gibt es so Tage: Man sitzt eines Morgens im Schlafzimmer, sieht sich um, sieht wie die Sonne ins Zimmer scheint, man atmet einmal tief ein und denkt sich: "wow" und "wie schön". Und dann muss man einfach einmal durch alle Räume und sehen wie daheim man sich fühlt und wie schön der Ort eigentlich ist, auch jetzt, wo nicht alles perfekt ist. Und dann muss man einfach raus gehen, Hund an der Leine, den Weg hoch und staunt, dass nach zwei stürmischen Tagen voller Platzregen und Orkanböen keine einzige Wolke am strahlend blauen Himmel steht. Die Sonne ist warm, die leichte Brise ist warm, es ist immer noch Sommer. Und wie in Trance läuft man die Straße hoch, sieht reife Feigen an den Bäumen, Holundersträucher, kleine Äpfel und reife Maracujas von den Zäunen hängen. Und man denkt sich wieder: "wow" und "wie schön". Und atmet einmal tief ein und es riecht nicht nach Autos, oder Abgasen, sondern einfach nur grün.
Und dann kehrt man zurück und geht in den Garten, wo der Hund anfängt zu buddeln und man setzt sich zwischen Kirschbaum und Lorbeer in die Sonne und sieht, wie schön geschwungen die vielen Bäume mit ihren Ästen sind und den hellgrünen Blättern, durch die die Sonne scheint. Und man denkt sich wieder: "wow" und "wie schön". Und es riecht nach Minze und Rosen und man sitzt einfach nur da ist ist einfach...




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