Wednesday, February 5, 2014

Und der Februar...?

Nie zuvor habe ich die Monate so projektbezogen und in sich abgeschlossen wahrgenommen wie in diesem Jahr. Woran das liegt? Eindeutig daran, dass ich jeden Monat mit einer to-do-Liste betrete, die sich gewaschen hat. Und diese arbeite ich ab, kaum dass Mitternacht zum Ersten erreicht ist. Und die Liste endet, sobald der 28., der 30. oder der 31. sein Ende gefunden hat. Egal ob abgearbeitet oder nicht. Der Januar hatte es in sich gehabt. Ich hab mich nicht geschont, da hatten irgendwann fast 180 Punkte auf meiner Liste ihren Platz gefunden und von kleinen bis großen, wichtigen bis unwichtigen Punkten war alles dabei gewesen. Gut 90% waren am Ende des Monats abgehakt und ich kann mich nicht erinnern, jemals im Leben so effektiv gearbeitet zu haben - an so vielen verschiedenen Dingen gleichzeitig.
Ja, und der Februar? Den lasse ich etwas ruhiger angehen. Knapp 100 Dinge, die bislang auf der Liste stehen, sind auch nicht gerade wenig, und wie ich mich kenne werden spontan noch einige ergänzt werden, sobald sich neue Situationen ergeben. Aber ich bin diesen Monat nicht ganz so ehrgeizig. Ich freue mich, wenn ich das Übriggebliebene von Januar vollständig erledigen kann und alle neuen Projekte unter Dach und Fach habe. Kurzum, wenn die 100 Punkte abgearbeitet sind. Sehr viel Spannendes ist darunter und ich werde mich hüten schon etwas davon zu berichten, weil ich bei so etwas sehr abergläubisch bin. Also pssssst, bis alles in trockenen Tüchern ist. Auf der harmlosen Seite der Liste stehen wieder diverse haushaltsbezogene Punkte, von verschiedenen Rezepten, die ich ausprobieren will, bis zu nervigen Aktivitäten, die aber sein müssen, wie z.B. Socken sortieren. Fortbildungstechnisch steht für mich weiterhin der Journalismus an, auf den ich recht viel Zeit verwenden werde und ebenso das Allgemeinwissen und Italienischübungen. Ich sehe diesen Monat auch endlich wieder Französisch und Niederländisch vor, worauf ich jeweils eine volle Stunde verwenden will. Organisatorisches ist wieder einmal von größter Wichtigkeit, alles was mit Bürokratie zu tun hat und schon lange währt. Und dann eben die beruflichen Projekte. Es bleibt sehr spannend, aber auch beruhigend zu sehen, wie effizient man sein kann, wenn man es wirklich will und wenn man es richtig angeht. Mit deutscher Struktur im italienischen Wunderland? Oh yeah, baby, genau das...


No comments:

Post a Comment