Wednesday, January 8, 2014

What a night...

Der Januar ist im vollen Gange und mit ihn Dutzende, um nicht zu sagen, Hunderte von Aufgaben und Pflichten, denen kaum noch nachzukommen ist, die einen aber auch gleichzeitig höchst lebendig fühlen lassen. Vorbei die Zeiten, in denen man einen Blick auf den Wecker geworfen hat, der irgendetwas mit 10 zeigt, und man sich noch mal umdreht. Nein, jetzt beginnt der Tag sehr früh, irgendwann zwischen 6 und 6:30, wenn auch meine bessere Hälfte aufsteht und im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen ich auch durchaus um 4:30 gerädert aus dem Bett fiel, bin ich jetzt meistens relativ ausgeschlafen und was noch viel wesentlicher ist - gleich halbwegs motiviert. Zumindest nach dem ersten Kaffee, der nach wenigen Minuten folgt. 6:30 aufstehen für home office?! Hätte man mir das vor einem Jahr erzählt, ich hätte denjenigen für verrückt gehalten! Oder vielleicht bin ich es ja, die in diesem Fall verrückt ist, und wenn ich bedenke, dass ich mir in diesen Sekunden (knapp nach dem ersten Kaffee) eine frisch zubereitete Gemüsepfanne mit Käse einverleibe, während draußen erste Hinweise auf einen Sonnenaufgang zu erahnen sind, dann hat das schon einiges von einem spleenigen Verhalten, wenn auch immer noch großzügig im Rahmen meines eigenen Toleranzbereiches. Vielleicht versuche ich aber auch nur die Nacht mit frischem Gemüse zu verdauen, in der wir irgendwann hochgeschreckt sind, weil Ludwig ausgiebig am husten war und kurz vor 5 erneut, weil er mit einem wütenden Gebell vom Sofa im Schlafzimmer sprang und die Treppe hinunter Richtung Haustür rannte, wo er ausgiebig kläffte. Da bleibt einem schon das Herz stehen und ich war diesmal wie davon überzeugt, dass wir einem Einbrecher den Garaus machen müssten, auch wenn man erstmal nur wie erstarrt im Bett saß. Aber Ludwig kam nur Momente später schwanzwedelnd zurück und erklomm, als wär nichts gewesen, wieder sein Schlafsofa. Die Nacht war für uns dennoch irgendwie ruiniert und so steckt sie einem heute Morgen noch in den Knochen, während der Hundesohn lang ausgestreckt auf dem Rücken schnarcht. Ja, süße Träume auch!, will man hinüber giften, und Cane Maledetto! aber was soll's. Ich glaube, ich brauche heute noch einige weitere Tassen Kaffee und dann winkt auch schon meine to-do-Liste, während der Himmel im Osten zwischen Bergen und Meer bereits dicke, rote Balken leuchten lässt...


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