Friday, October 25, 2013

Ryanair Tipps IV

16) Kaum durch den Securitycheck durch, kann man sich auch wieder mit Getränken eindecken. Je nachdem kann sich das auch lohnen, denn so oder so darf man ab jetzt alles mit an Bord nehmen und ist womöglich wesentlich billiger als dort. Wobei man auch aufs Land achten sollte. Wer von Italien fliegt, sollte sich hier nach der Sicherheitskontrolle mit Wasser eindecken - so billig bekommt man Wasser nirgendwo. In Pisa beispielsweise kostet der halbe Liter auch am Flughafen nur 1,20€ - in Deutschland legt man dafür mindestens 2,80€ hin und Pfand kommt noch obendrauf.

17) Wer in der Gruppe ist oder ganz sicher gehen möchte, bewegt sich am besten gleich zum Gate. Ryanair unterteilt hier nach Priority und den anderen Passagieren. Die Priorityschlange ist immer links, die andere rechts. Wem es auf einen bestimmten Sitzplatz ankommt, oder wer in der Gruppe reist, sollte sich gleich am Gate dorthin begeben, wo die "OTHER Q" - die "andere Schlange" beginnt. Immer wieder stellen sich Normalos bei Priority an und werden wieder weggeschickt - im Allgemeinen ganz ans Ende der anderen Schlange. Also stellt man sich am besten gleich richtig an und dann früh genug. So bekommt man immer seinen Wunschplatz.

18) Was tut man, wenn man aus irgendwelchen Gründen zu viel Handgepäck dabei hat? Wenn nicht alles in die 55x40x20cm-Tasche passt oder die 10kg überschritten sind? Dann stopft man alles, was geht in Jacken- und Hosentaschen. Ich habe schon Leute gesehen, die zig Dinge übereinander ziehen mussten, weil ihr Handgepäck zu schwer war. Ehe man sich diese Blöße geben muss, packt man doch lieber die schweren Teile in die Jackentaschen. Gerade im Winter geht das ausgezeichnet. Dickes Portemonnaie mit diversen Münzen und gefühlten 500 Karten, das kann schon fast ein Kilo Gewicht ausmachen. Achtung - an vielen Flughäfen muss auch das dort eingekaufte Dutyfree-Gut in das 10kg-Handgepäck passen!

19) Wenn die Passagiere mit dem Bus angeliefert werden und auch bei anderen Verfahrensweisen, werden die Priority-Passagiere fast immer vom Rest getrennt. In den Bussen gibt es innen eine Absperrung oder aber die Türen der Priority-Passagiere werden zuerst geöffnet und dann wird gewartet, bis diese ins Flugzeug eingestiegen sind. Und jedes Mal, aber wirklich jedes Mal, kommen einige der anderen Passagiere damit einfach nicht klar, versuchen über Absperrungen zu klettern, trommeln gegen Türen oder geraten in Panik. Leute, diese Hansels haben diese bevorzugte Behandlung bezahlt! Das kann jeder ihnen gleich tun! Und wer es nicht bezahlt hat, der wartet eben mit dem Rest der Herde, bis die Priorities abgefertigt worden sind. Basta!

20) Platzwahl. Grundsätzlich ist an Bord der Ryanair-Maschinen freie Platzwahl. Ausgenommen sind inzwischen die wenigen Reihen, in denen man sich einen Sitzplatz - gegen Geld - reservieren kann. Das sind lediglich die erste Reihe und die Reihen an den Notausgängen mit mehr Fußfreiheit. Alle anderen können frei gewählt werden. Hin und wieder passiert es, dass einige Reihen vorne gesperrt werden. Das liegt dann an der Gewichtsverteilung und passiert nur, wenn das Flugzeug nicht ausgebucht ist. Typischerweise sind dann die Klapptische in diesen Reihen heruntergeklappt, ein Absperrband ist angebracht oder Ryanair-Equipment ist auf den Sitzen verteilt. Immer wieder erlebe ich Passagiere, die hier keine Mühe scheuen sich auf diesen Plätzen niederzulassen. Bis sie wieder weggeschickt werden. Ähnliches passiert bei Krankentransporten. Kommt irgendwer mit Rollstuhl, ist eine Sitzreihe komplett abgesperrt bis die Person mitsamt Betreuer nach allen Anderen an Bord getragen worden ist. Also, wo auch immer ihr Sitzreihen seht, die heruntergeklappte Tische haben oder ähnlich blockiert werden - lasst euch hier nicht nieder; ihr werdet da eh wieder weggeschickt.


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