Monday, September 9, 2013

Italienbücher...

Ich habe - wie viele andere auch - eine ganze Reihe davon im Regal, allerdings bei weitem noch nicht alle gelesen. Möchte deswegen erstmal nur auf die eingehen, die ich mir tatsächlich einmal von vorne bis hinten einverleibt habe. Das wäre zum ersten:


Sehr, sehr amüsant und ich muss sagen, für jemanden wie mich, der das Buch zu einem Zeitpunkt gelesen hat, als ich wirklich so überhaupt keine Ahnung vom italienischen Leben hatte, war es auch noch wirklich sehr informativ. Habe sehr viel gelacht, weil der Stil so köstlich ist, aber es werden auch jede Menge ernster Dinge angesprochen, die Wohnsituation zB., sodass es wirklich ein lesenswertes Buch ist für jeden, der sich mit der Kultur auseinander setzen möchte.


Die Reihe "Ein Jahr in..." gefällt mir ohnehin schon sehr gut. Ich habe auch "Ein Jahr in Rom" und "Ein Jahr in London", und auch wenn ich in London ebenfalls gelebt habe, hat "Ein Jahr in der Toskana" natürlich noch einmal eine ganz andere Wichtigkeit was meine jetzige Situation angeht. Und - ja - ich habe mich in den Beschreibungen wiedergefunden, im Guten wie im Schlechten. Das einzige, was sich seit dem Buch wirklich verändert hat, ist die Abschaffung des Permesso di Soggiorno für Europäer.


Hier noch etwas anderes; ein unterhaltsames aber etwas konstruiertes Buch zum Thema Fettnäpfchen in Rom. An manchen Ecken etwas arg stereotyp, da habe ich hin und wieder meine Zweifel ob man da von echten kulturellen Regeln reden kann oder ob das doch nicht eher individuelle Hintergründe zu diesen Episoden einer deutschen Studentin in ihrem Alltag in Rom sind. Dennoch lesenswert, insbesondere für diejenigen, die noch keine eigenen Erfahrungen in Italien gemacht haben. Schaden kann es nicht, die angesprochenen Bereiche kultureller Fettnäpfchen zu kennen.

No comments:

Post a Comment