Saturday, July 27, 2013

Schwül...

Klamm ist es hier, und stickig, heiß und schweißtreibend. Den Tag über bleiben die meisten in den Gebäuden; zumindest ist es zur Abwechslung mal still draußen. Die Tomaten reifen in Hülle und Fülle, die mediterranen Pflanzen gedeihen prächtig. Andere Pflanzen ächzen in der Sonne und der Boden staubt. Man vermeidet es sich zu bewegen und ein Aufatmen kommt erst lange nach Sonnenuntergang - aber immerhin kommt es. Die Nacht ist frisch, aber die Luft ist feucht und damit auch das Bettzeug und sämtliche Kleidung. Einigen scheint die Hitze aber auch das Hirn zu schmelzen: da war meine bessere Hälfte heute in der Bar um die Ecke, die auch Brot verkauft. Mittags ist da die Oma der Familie als Aushilfe eingeteilt. Zwei Baguettes lagen dort und meine bessere Hälfte wollte diese kaufen. Das ginge nicht, sagte die Oma, denn für den Fall, dass später noch Kunden kämen, hätte sie dann ja kein Brot mehr anzubieten. Eine Logik, die einem so leicht nicht einfällt und auf die man sich erstmal einlassen muss - wenn man denn will. Meine bessere Hälfte kämpfte noch etwas um die Baguettes und kaufte schließlich woanders ein. Die Oma konnte den Kampf für sich und das Brot gewinnen, allerdings ist das ja nicht Sinn der Sache, wenn man einen Laden betreibt, aber gut, wenn sie nichts einnehmen will...


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